Ausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt/Main

10. SEPTEMBER 2017 BIS 15. APRIL 2018

Die neue Dauerausstellung des Museums für Kommunikation thematisiert vier Phänomene, die wesentlich den Umgang der Menschen mit den Medien bestimmen: Beschleunigung, Teilhabe, Vernetzung und Kontrolle. Parallel zur Dauerausstellung zeigt das Museum in den kommenden Jahren in den Kunsträumen künstlerische Positionen, in denen sich diese Aspekte wiederfinden.

Den Anfang machen drei Künstlerinnen, deren Arbeiten auf unterschiedliche Weise Momente der Beschleunigung und Entschleunigung zum Ausdruck bringen. Sie nutzen Kamera, Videokamera und Smartphone zur Herstellung ihrer Bilder und Installationen, arbeiten aber aus einer Haltung, die eine hohe Konzentration beim Umgang mit den Medien voraussetzt; sie gehen oder fahren in einem Tempo, das erlaubt, die Umgebung en Detail wahrzunehmen.

Der wache Blick für die Natur, aber auch für Alltägliches und Übersehenes zeichnet ihre Arbeiten aus. Das gilt für Natascha Borowsky und ihre Bilder aus der ausufernden Megacity Mumbai, für Susanne Neumann und ihre glänzenden Objekte aus den Gassen von Florenz wie für Veronika Olma, die ein ehemaliges Militärgelände in der Pfalz erkundet und es als Untergrund ihrer GPS-Zeichnungen nutzt.