GOLDRESERVEN – geschätzte Werte
Ein KI-generierter Film nach Fotografien des leerstehenden „Filserhauses“ in Enkenbach
von Veronika Olma
im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2026
Ein Projekt mit der Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern „Die Zwanziger Jahre – nicht alles, was glänzt …“
Das „Filserhaus“ in Enkenbach war zwei Jahrzehnte lang unser Atelier.
Zugleich ist das Haus ein Ort, in dem sich ein ganzes Jahrhundert Geschichte eingeschrieben hat.
Zu seinen früheren Besitzern gehörte der Arzt Bernhard Filser, ein Cousin der Malerin Maria Caspar-Filser (1878–1968). Im Jahr 1925 wurde sie als erste Frau in Deutschland zur Professorin für Malerei an der Münchner Kunstakademie berufen.
Ausgehend von Fotografien des heute leerstehenden Hauses stellt der KI-generierte Film „Goldreserven – geschätzte Werte“ die Frage, was bleibt und was verloren geht, was erinnert und was vergessen wird – und vor allem: Was ist uns wirklich wertvoll?
Sind es eine intakte Natur, Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit? Freundschaft, Gerechtigkeit, Solidarität und Menschlichkeit?
Ist es vielleicht die Schönheit und Wahrheit in Kunst, Musik, und Literatur, die uns und nachfolgenden Generationen als Erinnerungsspeicher dient?
Oder bemessen wir den Wert unserer Welt weiterhin nur an Geld und Besitz – und reproduzieren damit gesellschaftliche und patriarchale Machtstrukturen?
Das 5minütige Video denkt in 45 kleinen, surrealen Filmsequenzen über diese Wertvorstellungen nach.


